Da wir nachts noch bis 1.30 Uhr mit Deutschland skypen mussten, wurde die Nacht etwas kürzer als gewöhnlich. Um 8.30 Uhr war die Bettruhe beendet und nach dem üblichen Kofferpacken ging es weiter über unseren nun schon altbekannten Highway No. 1 nach Coffs Harbour.
Langsam aber sicher kommen wir unserem Australien-Endziel, nämlich Sydney, immer näher. Wir waren gerade ein paar Minuten unterwegs, als ein kräftiger Regen einsetzte und die meiste Zeit bis zu unserem heutigen Fahrziel goss es in Strömen.
Wir ließen uns aber davon nicht besonders beeindrucken und als wir in Coffs Harbour ankamen, hatte der Regen aufgehört und die Temperatur, die zwischenzeitlich mal auf 20 °C gefallen war, war nun wieder auf 25 °C gestiegen.
Der Himmel war leider den ganzen Tag über bewölkt, aber wir hatten sowieso erst mal damit zu tun, unser Hotel zu finden. Das war dieses Mal nicht ganz so kompliziert, denn das “Comfort Inn Big Windmill” lag direkt am Pacific Highway South.
Das hieß für uns, dass wir, als wir das Hotel auf der anderen Seite sahen, in die nächste Seitenstraße abbogen, um zu wenden und in die andere Richtung wieder auf den Highway aufzufahren. Wir sind im wenden und kreiselfahren ja mittlerweile Weltmeister.
Als wir an der Rezeption einchecken wollten, mussten Rollstuhlfahrer wieder draußen bleiben, denn es gab eine kleine Stufe. Schon bei dem Motel in Byron Bay glaubten wir nicht an ein Rollstuhlzimmer, weil die Rezeption mit zwei und später noch einer Stufe wirklich nicht als rollstuhlgängig zu bezeichnen war.
Der Rezeptionist bedauerte, dass unser Zimmer noch nicht fertig sei und so stiegen wir wieder in unser Auto und machten uns, ausgestattet mit einem Stadtplan, auf den Weg zum Hafen. Wir hatten sowieso vor, diesen zu besichtigen und weil wir immer so flexibel sind, zogen wir diesen Ausflug unserer Zimmerbesichtigung vor.
Viele andere Leute hatten den Hafen auch als Sonntagsausflug gewählt und so mischten wir uns unter die Menge und wanderten kurz den Kai entlang. Unser heutiges Frühstück hatte mal wieder nur aus trockenen Keksen und keinem Kaffee bestanden, so dass uns jetzt wirklich ein gutes Mittagessen zustand.
Wir fanden ein nettes Fischlokal direkt am Meer und ließen uns dort nieder. Nachdem Mirjam drei Tage hinter einander die mehr oder weniger guten australischen Steaks gekostet hatte, waren heute mal wieder Prawns dran. Beate vertilgte die eher langweiligen Fish&Chips und weil das Wetter einfach nicht besser werden wollte, entschlossen wir uns, noch ein paar Einkäufe im nahegelegenen Einkaufszentrum zu tätigen (natürlich müssen wir unbedingt Sonntags einkaufen gehen, denn das ist in Deutschland ja nicht möglich).
Wir wollten diesen bewölkten Sonntag nutzen, um unsere schmutzige Wäsche wieder auf Vordermann zu bringen und so fuhren wir noch schnell bei Subway vorbei, nahmen zwei Sandwiches für abends mit und waren bald darauf wieder in unserem Hotel. Unser Zimmer war mittlerweile bezugsfertig und so konnten wir mit der sonntäglichen Waschaktion beginnen.
Leider gab es hier nur einen Waschmaschine und einen Trockner, so dass wir über zwei Stunden beschäftigt waren. Den restlichen gemütlichen vierten Advent verbrachten wir mit Karten spielen und Wäsche falten.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Samstag, 19. Dezember 2009
19.12.09 Byron Bay
Dieses Mal brauchten wir nicht in unseren Koffern und Taschen zu wühlen und das Auto zu packen, denn wir hatten noch einen weiteren Tag in Byron Bay. Mittlerweile genießen wir es richtig, mal länger an einem Ort zu sein.
Als wir unsere tägliche Morgentoilette hinter uns gebracht hatten, marschierten wir in die uns nun schon bekannten “Innenstadt” und fanden direkt am Anfang der Laufmeile ein “Subway”, wo wir uns ein richtig gutes, großes Sandwich gönnten, das wir uns teilten. Beate hat seit langem mal wieder einen Cappuccino getrunken, denn sonst muss sie sich immer mit dem Instant-Kaffee im Hotelzimmer zufrieden geben.
Zurück im Hotel schmissen wir unser Auto an und fuhren zum berühmten “Byron Bay Lighthouse”. Dieser Leuchtturm steht am östlichsten Ende von Australien. Wir sind es mittlerweile gewöhnt, immer überall bis vorne dran zu fahren und so machten wir es auch beim Leuchtturm. Wir fanden es schon etwas happig, dass die Parkplätze dort 7 AUS$ kosten sollten, aber wir durften aufgrund des Rollstuhls kostenlos parken.
Wir drehten eine ausgiebige Runde, machten Fotos von den verschiedenen Buchten und sahen uns die Klippen von oben an. Leider war es etwas bewölkt und daher sah das Meer nicht so brilliant aus wie bei Sonnenschein.
So nach und nach wurde es immer voller und anscheinend hatten ziemlich viele Touristen die gleiche Idee wie wir und so befanden wir, dass es an der Zeit sei, diese gastliche Stätte wieder zu verlassen.
Es war nur ein kurzer Weg zurück zum Hotel und als wir unsere Strand-Tasche zusammengepackt hatten, gingen wir zum Hauptstrand, wo Mirjam sich gleich mal in die tosenden Wellen des Pazifiks stürzte. Danach machten wir es uns auf ein paar Steinen gemütlich und lästerten über alles, was an uns vorbei kam.
Am späteren Nachmittag kam ein Wind auf und wir beschlossen, uns oberhalb des Strandes auf eine Wiese zu legen. Als es uns auch dort zu kühl wurde, packten wir zusammen und verbrachten den Rest des Nachmittags auf unserem Balkon, der mitten im Grünen liegt. Wieder konnten wir viele verschiedene Vögel beobachten, die mit großem Krawall auf sich aufmerksam machten.
So nach und nach zogen immer mehr Wolken auf und dann saßen wir mittendrin im starken Tropenregen und es wollte auch nicht wieder aufhören. Da mussten wir uns für das Abendessen etwas einfallen lassen. Wenn wir bis in den Ort gelaufen wären, wären wir klatschnass geworden. Und weil wir so flexibel sind, stellten wir unser Abendprogramm kurzfristig um, rannten schnell um die Ecke zum Inder, bestellten zwei Gerichte, schauten kurz bei der Rezeption vorbei und ließen uns zwei Teller und Besteck geben.
Eine halbe Stunde später klopfte es an der Tür und ein Mitarbeiter brachte uns das bestellte Essen. Wir machten es uns in unserem kleinen Zimmer gemütlich, setzten uns an den runden Tisch und schauten eine Weihnachtsshow aus Sydney im australischen Fernsehen.
Somit bekamen wir doch noch ein wenig weihnachtliche Stimmung, obwohl hier natürlich viel bunter und fröhlicher gefeiert wir als in Deutschland.
Als wir unsere tägliche Morgentoilette hinter uns gebracht hatten, marschierten wir in die uns nun schon bekannten “Innenstadt” und fanden direkt am Anfang der Laufmeile ein “Subway”, wo wir uns ein richtig gutes, großes Sandwich gönnten, das wir uns teilten. Beate hat seit langem mal wieder einen Cappuccino getrunken, denn sonst muss sie sich immer mit dem Instant-Kaffee im Hotelzimmer zufrieden geben.
Zurück im Hotel schmissen wir unser Auto an und fuhren zum berühmten “Byron Bay Lighthouse”. Dieser Leuchtturm steht am östlichsten Ende von Australien. Wir sind es mittlerweile gewöhnt, immer überall bis vorne dran zu fahren und so machten wir es auch beim Leuchtturm. Wir fanden es schon etwas happig, dass die Parkplätze dort 7 AUS$ kosten sollten, aber wir durften aufgrund des Rollstuhls kostenlos parken.
Wir drehten eine ausgiebige Runde, machten Fotos von den verschiedenen Buchten und sahen uns die Klippen von oben an. Leider war es etwas bewölkt und daher sah das Meer nicht so brilliant aus wie bei Sonnenschein.
So nach und nach wurde es immer voller und anscheinend hatten ziemlich viele Touristen die gleiche Idee wie wir und so befanden wir, dass es an der Zeit sei, diese gastliche Stätte wieder zu verlassen.
Es war nur ein kurzer Weg zurück zum Hotel und als wir unsere Strand-Tasche zusammengepackt hatten, gingen wir zum Hauptstrand, wo Mirjam sich gleich mal in die tosenden Wellen des Pazifiks stürzte. Danach machten wir es uns auf ein paar Steinen gemütlich und lästerten über alles, was an uns vorbei kam.
Am späteren Nachmittag kam ein Wind auf und wir beschlossen, uns oberhalb des Strandes auf eine Wiese zu legen. Als es uns auch dort zu kühl wurde, packten wir zusammen und verbrachten den Rest des Nachmittags auf unserem Balkon, der mitten im Grünen liegt. Wieder konnten wir viele verschiedene Vögel beobachten, die mit großem Krawall auf sich aufmerksam machten.
So nach und nach zogen immer mehr Wolken auf und dann saßen wir mittendrin im starken Tropenregen und es wollte auch nicht wieder aufhören. Da mussten wir uns für das Abendessen etwas einfallen lassen. Wenn wir bis in den Ort gelaufen wären, wären wir klatschnass geworden. Und weil wir so flexibel sind, stellten wir unser Abendprogramm kurzfristig um, rannten schnell um die Ecke zum Inder, bestellten zwei Gerichte, schauten kurz bei der Rezeption vorbei und ließen uns zwei Teller und Besteck geben.
Eine halbe Stunde später klopfte es an der Tür und ein Mitarbeiter brachte uns das bestellte Essen. Wir machten es uns in unserem kleinen Zimmer gemütlich, setzten uns an den runden Tisch und schauten eine Weihnachtsshow aus Sydney im australischen Fernsehen.
Somit bekamen wir doch noch ein wenig weihnachtliche Stimmung, obwohl hier natürlich viel bunter und fröhlicher gefeiert wir als in Deutschland.
Freitag, 18. Dezember 2009
18.12.09 Laminton Nationalpark - Byron Bay
Lautes Vogelgeschrei weckte uns an diesem Morgen und wir durften auch gleich das gemütliche Bett verlassen, denn wieder einmal hieß es “Tasche packen” und weiter ging es Richtung Byron Bay.
Dafür mussten wir erst einmal den ganzen Weg vom Berg wieder hinunter in kilometerlangen Serpentinen. Dann fuhren wir Richtung “Gold Coast” und gleich mal direkt hinein ins “Surfers Paradise”.
Unterwegs rief Mirjam plötzlich: “Eine Skyline, eine Skyline!” Beate fasste sich nur bedeutungsvoll an den Kopf und meinte gleich, dass die Luft auf dem Berg zu dünn gewesen sei und bei Mirjam wohl Sauerstoffmangel im Gehirn herrsche und sie somit zu Halluzinationen neige. Eine Skyline war gar nicht möglich, denn Brisbane war hunderte Kilometer entfernt, Sydney noch nicht nah genug und die von New York konnte es wohl auch nicht sein!
Langsam aber sicher näherten wir uns der Küste und trauten beide unseren Augen kaum, aber das so toll klingende “Surfers Paradise” entpuppte sich als Tourismus-Hochburg mit riesigen Hotelkomplexen, Hochhäusern und Bettenburgen - dies war also die Skyline, die Mirjam gesehen hatte.
Wir machten einen Abstecher zum Strand und waren begeistert vom feinen Sand, dem Wind, der die hohen Temperaturen erträglich machte und vor allem von den riesigen Wellen. Jetzt wurde uns klar, warum dies ein Paradies für Surfer sein musste.
Nach einem kurzen Aufenthalt am Strand hatten wir von diesem Ort jedoch genug und fuhren weiter an der Küste entlang nach “Burleigh Heads”, wo wir auch einen wunderschönen Strand und eine nette Strandpromenade fanden.
So langsam wurde uns klar, dass wir hier eigentlich alle zwei Kilometer stehen bleiben könnten, denn jeder Ort hat seinen super Strand mit tollem Meer. Irgendwann wollten wir jedoch in Byron Bay ankommen und so fuhren wir weiter über den Highway 1, um dann um 14.00 Uhr im Ort einzutreffen.
Zügig, als wenn wir wüssten, was wir taten, durchfuhren wir die belebte Innenstadt und standen bald vor unserem “Bay Beach Motel”. Das Zimmer war bereits bezugsfertig und so brachten wir unsere Koffer hinein und nach einer kurzen Verschnaufpause hielt uns nichts mehr im Zimmer und wir machten uns auf den Weg zum Strand.
Wie nicht anders zu erwarten war, fanden wir auch hier goldgelben Pudersand, dunkelblaues Meer mit hohen Wellen und weißer Gischt. Auch hier tummelten sich braungebrannte Menschen am Strand und wir hatten viel Spass dabei, das bunte Strandleben zu beobachten.
Weil es heute Morgen kein Frühstück gegeben hatte und wir uns auf der Fahrt nur mit ein paar Keksen begnügen mussten, gönnten wir uns ein Sandwich, das wir uns teilten und zwei leckere Smoothies.
Wir machten noch einen kleinen Bummel am Strand entlang und kamen dann durch den Stadtpark wieder zurück zu unserem Hotel.
Am Abend ging es in den Ort, wo wir eine Lokal fürs Abendessen suchten. Wir fanden ein Restaurant mit Live-Musik und ließen uns dort nieder. Mirjam aß ihr drittes Steak in drei Tagen und Beate gönnte sich Huhn mit Mango.
Als wir da so saßen, sahen wir eine Uhr im Hintergrund, die eine Stunde später anzeigte als Beates Armbanduhr. Das kam uns schon etwas merkwürdig vor, denn auch der Wecker in unserem Zimmer zeigte eine Stunde später an. Mittlerweile haben wir ja viele Hemmungen verloren und so fragten wir gleich mal die Kellnerin, ob es hier in New South Wales eventuell eine andere Uhrzeit gäbe als in Queensland.
Sie bestätigte uns das und wir guckten ein bisschen blöde aus der Wäsche, denn somit war es mittlerweile 22.30 Uhr statt 21.30 Uhr. Das mit den verschiedenen Uhrzeiten haben wir auch nach fast drei Monaten noch immer nicht im Griff.
Im Hotelzimmer angekommen kümmerten wir uns noch um die Vervollständigung unseren Blogs und bis wir hier wieder abreisen, werden wir auf dem neuesten Stand sein, denn dieses Mal bekamen wir das Internet für 5 AUS$ pro Tag.
Dafür mussten wir erst einmal den ganzen Weg vom Berg wieder hinunter in kilometerlangen Serpentinen. Dann fuhren wir Richtung “Gold Coast” und gleich mal direkt hinein ins “Surfers Paradise”.
Unterwegs rief Mirjam plötzlich: “Eine Skyline, eine Skyline!” Beate fasste sich nur bedeutungsvoll an den Kopf und meinte gleich, dass die Luft auf dem Berg zu dünn gewesen sei und bei Mirjam wohl Sauerstoffmangel im Gehirn herrsche und sie somit zu Halluzinationen neige. Eine Skyline war gar nicht möglich, denn Brisbane war hunderte Kilometer entfernt, Sydney noch nicht nah genug und die von New York konnte es wohl auch nicht sein!
Langsam aber sicher näherten wir uns der Küste und trauten beide unseren Augen kaum, aber das so toll klingende “Surfers Paradise” entpuppte sich als Tourismus-Hochburg mit riesigen Hotelkomplexen, Hochhäusern und Bettenburgen - dies war also die Skyline, die Mirjam gesehen hatte.
Wir machten einen Abstecher zum Strand und waren begeistert vom feinen Sand, dem Wind, der die hohen Temperaturen erträglich machte und vor allem von den riesigen Wellen. Jetzt wurde uns klar, warum dies ein Paradies für Surfer sein musste.
Nach einem kurzen Aufenthalt am Strand hatten wir von diesem Ort jedoch genug und fuhren weiter an der Küste entlang nach “Burleigh Heads”, wo wir auch einen wunderschönen Strand und eine nette Strandpromenade fanden.
So langsam wurde uns klar, dass wir hier eigentlich alle zwei Kilometer stehen bleiben könnten, denn jeder Ort hat seinen super Strand mit tollem Meer. Irgendwann wollten wir jedoch in Byron Bay ankommen und so fuhren wir weiter über den Highway 1, um dann um 14.00 Uhr im Ort einzutreffen.
Zügig, als wenn wir wüssten, was wir taten, durchfuhren wir die belebte Innenstadt und standen bald vor unserem “Bay Beach Motel”. Das Zimmer war bereits bezugsfertig und so brachten wir unsere Koffer hinein und nach einer kurzen Verschnaufpause hielt uns nichts mehr im Zimmer und wir machten uns auf den Weg zum Strand.
Wie nicht anders zu erwarten war, fanden wir auch hier goldgelben Pudersand, dunkelblaues Meer mit hohen Wellen und weißer Gischt. Auch hier tummelten sich braungebrannte Menschen am Strand und wir hatten viel Spass dabei, das bunte Strandleben zu beobachten.
Weil es heute Morgen kein Frühstück gegeben hatte und wir uns auf der Fahrt nur mit ein paar Keksen begnügen mussten, gönnten wir uns ein Sandwich, das wir uns teilten und zwei leckere Smoothies.
Wir machten noch einen kleinen Bummel am Strand entlang und kamen dann durch den Stadtpark wieder zurück zu unserem Hotel.
Am Abend ging es in den Ort, wo wir eine Lokal fürs Abendessen suchten. Wir fanden ein Restaurant mit Live-Musik und ließen uns dort nieder. Mirjam aß ihr drittes Steak in drei Tagen und Beate gönnte sich Huhn mit Mango.
Als wir da so saßen, sahen wir eine Uhr im Hintergrund, die eine Stunde später anzeigte als Beates Armbanduhr. Das kam uns schon etwas merkwürdig vor, denn auch der Wecker in unserem Zimmer zeigte eine Stunde später an. Mittlerweile haben wir ja viele Hemmungen verloren und so fragten wir gleich mal die Kellnerin, ob es hier in New South Wales eventuell eine andere Uhrzeit gäbe als in Queensland.
Sie bestätigte uns das und wir guckten ein bisschen blöde aus der Wäsche, denn somit war es mittlerweile 22.30 Uhr statt 21.30 Uhr. Das mit den verschiedenen Uhrzeiten haben wir auch nach fast drei Monaten noch immer nicht im Griff.
Im Hotelzimmer angekommen kümmerten wir uns noch um die Vervollständigung unseren Blogs und bis wir hier wieder abreisen, werden wir auf dem neuesten Stand sein, denn dieses Mal bekamen wir das Internet für 5 AUS$ pro Tag.
17.12.09 Laminton Nationalpark
Nachts ist es in der Natur doch nicht wirklich ruhig. Am Abend vorher gab es laute quakige Gesänge von einer Froschkolonie, die anscheinend genau unter unserem Fenster ihre stundenlangen Unterhaltungen führten.
Bei Sonnenaufgang, der hier vor 5.00 Uhr stattfindet, verstummten die Frösche. Dafür fingen die Vögel an zu kreischen. Weil wir aber an diesem Morgen mal nicht weiter mussten in ein anderes Hotel, gönnten wir uns eine Mütze mehr Schlaf.
Und weil uns das Frühstück im Hotel zu teuer war, gingen wir ins Café und begnügten uns mit je einem Apfel-Zimt-Muffin.
Dann ging es zu unserem Auto, denn wir mussten unsere Wanderausrüstung zusammensuchen. Mirjam scheute dabei keine Mühen und kramte noch aus der letzten Kofferraum-Ecke ein paar Handschuhe für Beate.
Wir hatten uns am Tag vorher schon vorgenommen, den Regenwald-Pfad noch einmal zu gehen und setzten das gleich mal in die Tat um. Heute wechselten sich Sonne und Schatten ab und es war faszinierend, durch diesen dichten Wald und über die Hängebrücken zu wandern.
Auf dem Rückweg mussten wir uns direkt beeilen, denn wir wollten am frühen Nachmittag die Wildtiershow des Hotels ansehen. Ein Ranger erklärte uns einiges zu den gezeigten Reptilien, angefangen von der Langhals-Schildkröte über Echsen bis hin zu verschiedenen Schlangen.
Besonders niedlich fanden wir die Possums (nicht zu verwechseln mit Opossums und gehören zu den Beutelsäugern), die gleich ihre ganze Familie mitgebracht hatten. In ihrem Holzkasten waren die zwei Eltern-Tiere und zwei Junge untergebracht. Das Mutter-Tier kam gleich mal heraus, angelockt von Honig .
Am Ende der Show durften wir eine Python halten und der Vater der netten Possum-Familie, die zu den Gleithörchenbeutlern gehört, kletterte auf uns herum und sprang von einer Schulter auf die nächste.
Dabei hatte Mirjam das große Glück, dass er ihr gleich mal über den Rücken pinkelte. So ist das eben in der Natur...
Wir gingen zurück aufs Zimmer um die tierischen Hinterlassenschaften zu entfernen und streunten danach noch über das große Gelände des Resorts. Hier trafen wir wieder die hier üblichen Haustiere, wie Papageien, Truthähne und ein Pademelon (auf deutsch "Filander", das kleine Känguruh von gestern) mit Baby im Beutel.
Weil wir keine Lust hatten, den Regenwaldpfad zum dritten Mal zu laufen, machten wir es uns auf unserem netten Balkon gemütlich und genossen die warme Nachmittagssonne.
Für 17.30 Uhr hatten wir uns an der Rezeption verabredet, denn wir wollten den Sonnenuntergang von der Bar aus erleben. Die Bar hatte leider den Fehler, dass sie im ersten Stock lag und so schleppten zwei starke Köche Beate in die obere Etage.
Wir machten es uns mit einem Cocktail auf der Terrasse gemütlich und beobachteten die frechen Papageien, die fast aggressiv wurden, um an Chips oder Pommes zu kommen. Dann tat uns auch die Sonne wieder mal den Gefallen und schenkte uns wieder einen tollen Sunset.
Danach gönnten wir uns wieder einmal ein Steak und machten uns dann auf den Weg in unser Zimmer, um dort den Tagesbericht zu verfassen und unsere Taschen zu packen für die Abreise am nächsten Tag.
Bei Sonnenaufgang, der hier vor 5.00 Uhr stattfindet, verstummten die Frösche. Dafür fingen die Vögel an zu kreischen. Weil wir aber an diesem Morgen mal nicht weiter mussten in ein anderes Hotel, gönnten wir uns eine Mütze mehr Schlaf.
Und weil uns das Frühstück im Hotel zu teuer war, gingen wir ins Café und begnügten uns mit je einem Apfel-Zimt-Muffin.
Dann ging es zu unserem Auto, denn wir mussten unsere Wanderausrüstung zusammensuchen. Mirjam scheute dabei keine Mühen und kramte noch aus der letzten Kofferraum-Ecke ein paar Handschuhe für Beate.
Wir hatten uns am Tag vorher schon vorgenommen, den Regenwald-Pfad noch einmal zu gehen und setzten das gleich mal in die Tat um. Heute wechselten sich Sonne und Schatten ab und es war faszinierend, durch diesen dichten Wald und über die Hängebrücken zu wandern.
Auf dem Rückweg mussten wir uns direkt beeilen, denn wir wollten am frühen Nachmittag die Wildtiershow des Hotels ansehen. Ein Ranger erklärte uns einiges zu den gezeigten Reptilien, angefangen von der Langhals-Schildkröte über Echsen bis hin zu verschiedenen Schlangen.
Besonders niedlich fanden wir die Possums (nicht zu verwechseln mit Opossums und gehören zu den Beutelsäugern), die gleich ihre ganze Familie mitgebracht hatten. In ihrem Holzkasten waren die zwei Eltern-Tiere und zwei Junge untergebracht. Das Mutter-Tier kam gleich mal heraus, angelockt von Honig .
Am Ende der Show durften wir eine Python halten und der Vater der netten Possum-Familie, die zu den Gleithörchenbeutlern gehört, kletterte auf uns herum und sprang von einer Schulter auf die nächste.
Dabei hatte Mirjam das große Glück, dass er ihr gleich mal über den Rücken pinkelte. So ist das eben in der Natur...
Wir gingen zurück aufs Zimmer um die tierischen Hinterlassenschaften zu entfernen und streunten danach noch über das große Gelände des Resorts. Hier trafen wir wieder die hier üblichen Haustiere, wie Papageien, Truthähne und ein Pademelon (auf deutsch "Filander", das kleine Känguruh von gestern) mit Baby im Beutel.
Weil wir keine Lust hatten, den Regenwaldpfad zum dritten Mal zu laufen, machten wir es uns auf unserem netten Balkon gemütlich und genossen die warme Nachmittagssonne.
Für 17.30 Uhr hatten wir uns an der Rezeption verabredet, denn wir wollten den Sonnenuntergang von der Bar aus erleben. Die Bar hatte leider den Fehler, dass sie im ersten Stock lag und so schleppten zwei starke Köche Beate in die obere Etage.
Wir machten es uns mit einem Cocktail auf der Terrasse gemütlich und beobachteten die frechen Papageien, die fast aggressiv wurden, um an Chips oder Pommes zu kommen. Dann tat uns auch die Sonne wieder mal den Gefallen und schenkte uns wieder einen tollen Sunset.
Danach gönnten wir uns wieder einmal ein Steak und machten uns dann auf den Weg in unser Zimmer, um dort den Tagesbericht zu verfassen und unsere Taschen zu packen für die Abreise am nächsten Tag.
16.12.09 Brisbane - Lamington Nationalpark
Ohne Frühstück aber frohen Mutes machten wir uns auf in den Regenwald. Wie schon befürchtet, gurkten wir mehrmals auf falschen Straßen herum, bevor wir den richtigen Weg raus aus Brisbane über die 15 und die 3 auf unseren altbekannten Bruce Highway fanden.
Wir waren direkt überrascht, dass der Highway dieses Mal wirklich wie eine Autobahn ausgebaut war und teilweise sogar 5 Spuren in unsere Fahrtrichtung hatte. So war für uns klar, dass wir für die angegebenen 180 Kilometer nur etwa zwei Stunden brauchen würden, wenn wir auf direktem Wege zu unserer neuen Unterkunft, dem “O’Reilly’s Rainforest Retreat” im Lamington Nationalpark fahren würden.
Unser schlaues Buch hatte uns empfohlen, auf der Strecke verschiedene Winzer und Käsereien zu besuchen, die uns jedoch nicht interessierten. Also nahmen wir den kürzesten Weg. In Oxenford tankten wir den Wagen auf, denn es war uns klar, dass es auf dem restlichen Weg zu “O’Reilly’s” keine Tankmöglichkeit mehr geben würde.
Die Straße wurden immer schmaler und kurviger und schlängelte sich den Berg hinauf bis wir plötzlich mitten im Regenwald umherfuhren auf teilweise einspurigen Abschnitten. Manchmal sah es gerade so aus, als wäre für diese Straße kein einziger Baum gefallen, denn unser Weg schlängelte sich zwischen den Bäumen durch.
Schon vorher hatten wir die Befürchtung, dass die Holzhütten mitten im Nationalpark nicht rollstuhlgerecht sein könnten. Der Weg dorthin übertraf noch unsere schlimmsten Befürchtungen. Für die letzten 36 Kilometer benötigten wir über eine Stunde Fahrzeit und irgendwann waren wir dann doch froh, endlich unsere Unterkunft erreicht zu haben.
Schon vor der Rezeption standen drei Behindertenparkplätze zur Verfügung und wir waren schon etwas erstaunt, als uns auch die Rezeptionistin bestätigte, dass unser Zimmer rollstuhlgerecht sei. Wir fanden unser Reihenmittelhäuschen zwischen den Bäumen und waren sehr gespannt, was uns nun erwarten würde.
Wir glaubten es kaum, aber der große Schlafraum war mit einem Queensize- und einem Einzelbett ausgestattet. Das große Badezimmer mit Oberlicht hatte eine befahrbare Dusche und von unserem Balkon aus hatten wir einen tollen Blick in den Wald und auf die Berge in der Ferne.
So macht uns die Reise Spaß: an einem Tag Strand und Meer, am nächsten Tag eine Großstadt wie Brisbane mt 1,8 Millionen Einwohnern und nun mitten im Regenwald auf einem Berg auf über 1000 Meter. Die Höhe merkten wir auch an den Termperaturen. Als wir losfuhren zeigte das Thermometer noch 32 °C an und bei unserer Ankunft waren es gerade noch 20 °C.
Unsere urige Unterkunft musste nun erst mal von uns besichtigt werden uns so sahen wir uns das Café, den Andenkenladen, den Swimmingpool und die nähere Umgebung erst einmal genauer an. Wir hatten erfahren, dass das "O'Reilly's" etwas ganz spezielles sei, denn die Betreiber verfolgen eine ganz bestimmte Philosophie. Das gesamte Anwesen liegt wirklich mitten im Nationalpark und ist umgeben von dichtem Regenwald.Um ein besonderen Kontakt zur Pflanzen- und Tierwelt des Regenwalds zu bekommen, gibt es in den Zimmern weder Fernseher noch Telefon.
Ganz in der Nähe unsere Häuschens fand die tägliche Vogelfütterung statt und interessiert schauten wir uns die Mengen von Papageien an, die sich zum Fressen eingefunden hatten.
Auf einer kleinen Wiese trauten wir unseren Augen kaum, doch wir sahen ein kleines Känguruh, das sich beim Fressen nicht von uns stören ließ.
Es war nicht das erste Tier dieser Art, das wir hier in Australien gesehen haben, denn auf unserer Fahrt durch die Landschaft sind uns schon einige Känguruhs begegnet.
Leider lagen diese schlafend am Straßenrand - es könnte auch sein, dass sie dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen waren.
Bei diesen vielen Erlebnissen knurrte uns bald der Magen und wir verzogen uns auf unser Zimmer. Jeder von uns durfte noch ein Stückchen alte Pizza essen, die gestern Abend von Mirjam als Doggy-Bag aus dem Restaurant mitgenommen wurde.
Frisch gestärkt ging es zum nächsten Abenteuer: der “Tree Top Walk” wartete auf uns. Über Holzstege ging es durch den Regenwald und zu Beates Erschrecken war bald die erste Hängebrücke in Sicht. Mutig steuerten wir darauf zu und es war tatsächlich möglich, mit dem Rollstuhl über diese Brücke zu kommen.
Kaum hatten wir dieses Wagnis geschafft, ging es gleich über eine noch höhere Hängebrücke, die in den Baumwipfeln 20 Meter hoch durch den Wald führte. Mit viel Überwindung schaffte es auch Beate darüber zu fahren und wir machten noch einen kleinen Abstecher in den Botanischen Garten.
Dann ging es zurück zur Hotelanlage. Im hauseigenen Adventure-Center erkundigten wir uns nach weiteren Wanderwegen, weil wir nun auf den Geschmack gekommen waren. Und tatsächlich gab es auch noch weitere Wanderwege, die jedoch im Moment mit dem Rollstuhl schlecht befahrbar waren, weil es am Tag vorher stark geregnet hatte und er Untergrund zu matschig war.
Gut ausgestattet mit Infomaterial setzten wir uns auf unseren Balkon und betrachteten den wunderschönen Sonnenuntergang in den Bergen.
Dann wurde es Zeit, sich frisch zu machen, denn wir hatten für Abends einen Tisch im eleganten Hotelrestaurant reserviert. Man servierte uns ein hervorragendes Steak und zum Nachtisch gab es “Creme Brulée” und “Mousse au chocolat”, die wir uns schmecken ließen.
Wir waren direkt überrascht, dass der Highway dieses Mal wirklich wie eine Autobahn ausgebaut war und teilweise sogar 5 Spuren in unsere Fahrtrichtung hatte. So war für uns klar, dass wir für die angegebenen 180 Kilometer nur etwa zwei Stunden brauchen würden, wenn wir auf direktem Wege zu unserer neuen Unterkunft, dem “O’Reilly’s Rainforest Retreat” im Lamington Nationalpark fahren würden.
Unser schlaues Buch hatte uns empfohlen, auf der Strecke verschiedene Winzer und Käsereien zu besuchen, die uns jedoch nicht interessierten. Also nahmen wir den kürzesten Weg. In Oxenford tankten wir den Wagen auf, denn es war uns klar, dass es auf dem restlichen Weg zu “O’Reilly’s” keine Tankmöglichkeit mehr geben würde.
Die Straße wurden immer schmaler und kurviger und schlängelte sich den Berg hinauf bis wir plötzlich mitten im Regenwald umherfuhren auf teilweise einspurigen Abschnitten. Manchmal sah es gerade so aus, als wäre für diese Straße kein einziger Baum gefallen, denn unser Weg schlängelte sich zwischen den Bäumen durch.
Schon vorher hatten wir die Befürchtung, dass die Holzhütten mitten im Nationalpark nicht rollstuhlgerecht sein könnten. Der Weg dorthin übertraf noch unsere schlimmsten Befürchtungen. Für die letzten 36 Kilometer benötigten wir über eine Stunde Fahrzeit und irgendwann waren wir dann doch froh, endlich unsere Unterkunft erreicht zu haben.
Schon vor der Rezeption standen drei Behindertenparkplätze zur Verfügung und wir waren schon etwas erstaunt, als uns auch die Rezeptionistin bestätigte, dass unser Zimmer rollstuhlgerecht sei. Wir fanden unser Reihenmittelhäuschen zwischen den Bäumen und waren sehr gespannt, was uns nun erwarten würde.
Wir glaubten es kaum, aber der große Schlafraum war mit einem Queensize- und einem Einzelbett ausgestattet. Das große Badezimmer mit Oberlicht hatte eine befahrbare Dusche und von unserem Balkon aus hatten wir einen tollen Blick in den Wald und auf die Berge in der Ferne.
So macht uns die Reise Spaß: an einem Tag Strand und Meer, am nächsten Tag eine Großstadt wie Brisbane mt 1,8 Millionen Einwohnern und nun mitten im Regenwald auf einem Berg auf über 1000 Meter. Die Höhe merkten wir auch an den Termperaturen. Als wir losfuhren zeigte das Thermometer noch 32 °C an und bei unserer Ankunft waren es gerade noch 20 °C.
Unsere urige Unterkunft musste nun erst mal von uns besichtigt werden uns so sahen wir uns das Café, den Andenkenladen, den Swimmingpool und die nähere Umgebung erst einmal genauer an. Wir hatten erfahren, dass das "O'Reilly's" etwas ganz spezielles sei, denn die Betreiber verfolgen eine ganz bestimmte Philosophie. Das gesamte Anwesen liegt wirklich mitten im Nationalpark und ist umgeben von dichtem Regenwald.Um ein besonderen Kontakt zur Pflanzen- und Tierwelt des Regenwalds zu bekommen, gibt es in den Zimmern weder Fernseher noch Telefon.
Ganz in der Nähe unsere Häuschens fand die tägliche Vogelfütterung statt und interessiert schauten wir uns die Mengen von Papageien an, die sich zum Fressen eingefunden hatten.
Auf einer kleinen Wiese trauten wir unseren Augen kaum, doch wir sahen ein kleines Känguruh, das sich beim Fressen nicht von uns stören ließ.
Es war nicht das erste Tier dieser Art, das wir hier in Australien gesehen haben, denn auf unserer Fahrt durch die Landschaft sind uns schon einige Känguruhs begegnet.
Leider lagen diese schlafend am Straßenrand - es könnte auch sein, dass sie dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen waren.
Bei diesen vielen Erlebnissen knurrte uns bald der Magen und wir verzogen uns auf unser Zimmer. Jeder von uns durfte noch ein Stückchen alte Pizza essen, die gestern Abend von Mirjam als Doggy-Bag aus dem Restaurant mitgenommen wurde.
Frisch gestärkt ging es zum nächsten Abenteuer: der “Tree Top Walk” wartete auf uns. Über Holzstege ging es durch den Regenwald und zu Beates Erschrecken war bald die erste Hängebrücke in Sicht. Mutig steuerten wir darauf zu und es war tatsächlich möglich, mit dem Rollstuhl über diese Brücke zu kommen.
Kaum hatten wir dieses Wagnis geschafft, ging es gleich über eine noch höhere Hängebrücke, die in den Baumwipfeln 20 Meter hoch durch den Wald führte. Mit viel Überwindung schaffte es auch Beate darüber zu fahren und wir machten noch einen kleinen Abstecher in den Botanischen Garten.
Dann ging es zurück zur Hotelanlage. Im hauseigenen Adventure-Center erkundigten wir uns nach weiteren Wanderwegen, weil wir nun auf den Geschmack gekommen waren. Und tatsächlich gab es auch noch weitere Wanderwege, die jedoch im Moment mit dem Rollstuhl schlecht befahrbar waren, weil es am Tag vorher stark geregnet hatte und er Untergrund zu matschig war.
Gut ausgestattet mit Infomaterial setzten wir uns auf unseren Balkon und betrachteten den wunderschönen Sonnenuntergang in den Bergen.
Dann wurde es Zeit, sich frisch zu machen, denn wir hatten für Abends einen Tisch im eleganten Hotelrestaurant reserviert. Man servierte uns ein hervorragendes Steak und zum Nachtisch gab es “Creme Brulée” und “Mousse au chocolat”, die wir uns schmecken ließen.
15.12.09 Noosa Heads - Brisbane
Dieses Mal hatten wir in einem Apartement übernachtet und man erwartete von uns, dass wir sämtliches gebrauchtes Geschirr wieder reinigten und außerdem unseren Müll entsorgten. Hätten wir dies nicht getan, wäre eine Strafe von mindestens 50 AUS$ auf uns zugekommen.
Wir waren noch froh, dass wir nicht noch die gebrauchten Handtücher und die Bettwäsche waschen mussten, obwohl uns eine Waschmaschine und Trockner kostenlos zur Verfügung standen. Andere Gäste, die dort länger Urlaub machten, waren auch auf die Maschinen angewiesen, denn die Wohnungen wurden nur einmal in der Woche gereinigt. Wir hatten ja nur eine Übernachtung und somit konnten wir ohne größere Putzaktionen abfahren.
Wir wollten direkt auf die 6 Richtung Brisbane an der Küste entlang fahren. Nachdem wir nachts schon Orientierungsprobleme hatten, dachten wir, tagsüber gäbe es dieses Problem nicht. Aber weit gefehlt: wieder einmal verfuhren wir uns rettungslos in diesem Sch....-Kaff. Wir kreiselten uns den Wolf und man glaubt es kaum, auf unserer Ortskarte (und wir haben es wirklich mehrmals nachgezählt) waren 55 Kreisel nur in den Noosa-Ortsteilen verzeichnet.
Wir glaubten schon, einen Drehwurm zu bekommen, als wir endlich die richtige Straße fanden und völlig entnervt Richtung Brisbane fahren konnten. Die Strecke ging an der Küste entlang und wir sahen die traumhaften Strände der “Sunshine Coast”, die sich alle aneinander reihten.
Unser schlaues Buch hatte uns empfohlen, in “Mooloolaba Beach” eine Pause einzulegen. Das taten wir auch . Wir erwischten einen der wenigen Behindertenparkplätze und hatten einen kurzen Fußweg zum lebhaften Strand.
Es wuselte nur so von Menschen, die sich entweder in die Wellen schmissen oder gemütlich in der Sonne am Strand lagen. Wir ließen dieses muntere Strand-Treiben auf uns wirken und setzten uns später in ein schönes Café an der Promenade. Dort nahmen wir unser Mittagessen ein, gönnten uns zwei frisch gepresste Säfte und lästerten über alles, was an uns vorbei zog.
Bis Brisbane sollten es noch knapp hundert Kilometer sein und wir hofften, in einer Stunde unser Hotel zu erreichen. Das war leider eine Fehleinschätzung. Je näher wir Brisbane kamen, desto voller wurde es auf den Straßen. Obwohl wir uns zum ersten Mal in Australien auf einer richtigen Autobahn mit zwei bis drei Spuren fuhren, standen wir bald im Stau. Und so ging es weiter im Schritttempo Richtung City.
Unser Hotel war auch nicht ganz einfach zu finden, denn es lag in einer Seitenstraße, umgeben von Einbahnstraßen. Nach einem Fehlversuch fanden wir dann aber doch die richtige Zufahrt und stellten fest, dass das “ Medina Executive” am Ende einer extrem steilen Straße lag.
Während Beate auf dem Wendeplatz wartete, machte Mirjam sich auf zur Rezeption, um schon mal einzuchecken und abzuklären, wie wir in die Tiefgarage kämen. Das ging recht flott und bald standen wir auf unserem Parkplatz und konnten unsere Siebensachen schnappen und unser Zimmer beziehen.
Wir staunten nicht schlecht, als wir die Räumlichkeiten betraten: ein elegantes Wohn- und Esszimmer mit voll ausgestatteter Küchenzeile (Herd, Mikrowelle, Kühlschrank und Geschirrspüler) erwartete uns. Das Schlafzimmer war durch eine Doppel-Flügel-Tür getrennt und daran schloss sich ein großes Bad mit Waschmaschine und Trockner an.
Diese Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen und bald schon drehte eine Maschine Wäsche ihre Runden. Obwohl wir ziemlich k. o. waren von dem feuchtwarmen Wetter und der anstrengenden Fahrt, machten wir uns auf den Weg in die Stadt, nicht ohne vorher noch den Hotelpool zu besuchen.
Wir waren ganz fasziniert von der tollen Aussicht auf den “Brisbane River”, die “Story Bridge” und die Skyline.
Es wurden gleich mal jede Menge Fotos geschossen und dann ging es über einen Holzsteg zum Anleger der “City Cat”, der schnellen Katamaran-Fähre, die uns in einer Viertelstunde über den Fluss in die Innenstadt brachte.
Schon am Anleger hatten wir unseren Spaß, die heimkehrenden Büroleute zu beobachten, die alle ganz exakt hintereinander standen und in langen Schlangen darauf warteten, auf die Fähre zu kommen.
Obwohl wir anfangs nicht so begeistert waren von den Staus und den weniger hübschen Vororten von Brisbane, fing die Stadt nun an, uns wirklich zu faszinieren. Brisbane hat ein ganz besonderes Flair wegen des Flusses und auch die elegante Fußgängerzone “Queen Street Mall “ hat uns überzeugt.
Nach einem Bummel durch die geschäftige Innenstadt machten wir uns auf den Weg über die “Victoria Bridge” zu den “South Bank Parklands”.
Was uns schon auf der Fahrt über den Brisbane-River aufgefallen war, war das Riesenrad, das sich “The wheel of Brisbane” nennt, 60 Meter hoch und somit eines der größten Riesenräder der Welt ist. Da mussten wir natürlich unbedingt rein.
Es war auch gar kein Problem mit dem Rollstuhl und nach einer kurzen Wartezeit hielt direkt eine speziell ausgestattete Gondel vor uns, an die eine Rampe angelegt wurde. Schnell waren die Sitzbänke hochgeklappt und somit war genügend Platz für den Rollstuhl. Beate konnte sich in der Gondel sogar umdrehen und hatte damit beste Sicht auf die nun beleuchtete Skyline von Brisbane, die nach dem Sonnenuntergang immer attraktiver wurde.
So schaukelten wir gemütlich mehrere Runden in dem Riesenrad und als wir wieder sicheren Boden unter den Füßen und Rädern hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem guten Restaurant. Wir fanden ein nettes italienisches Lokal, wo wir draußen sitzen konnten und genossen Pizza und Lasagne in der lauen Abendluft.
Als die Kellnerin die Rechnung brachte, stellte sich heraus, dass sie aus Deutschland ist und sie erzählte uns von ihrem halbjährigen Aufenthalt in Australien, der sie so viel kostet, dass sie zwischendurch immer mal wieder jobben muss. Wir waren froh, dass wir unsere Zeit hier nur mit Ausruhen und Besichtigen verbringen dürfen.
Mirjam hatte vorsorglich einen Fahrplan der Fähre mitgenommen und so konnten wir pünktlich zur Rückfahrt der Fähre an den Steg laufen.
Wir schwärmen ja gerne mal von der Aussicht in der Natur, aber Städte haben auch einen ganz besonderen Reiz und Brisbane gehört sicher zu einer der schönsten Städte, die wir bisher gesehen haben. Es war ein tolles Erlebnis, bei Nacht über den Brisbane-River zu fahren und die hell beleuchtete Skyline anzusehen, die sich im Wasser widerspiegelte.
Fasziniert hat uns auch die schön beleuchtete “Story Bridge”.
Wieder einmal musste die Speicherkarte im Fotoapparat über 200 Fotos aufnehmen und als wir zurück im Hotel waren, stürzten wir uns gleich mal auf den Laptop, um unsere Schnappschüsse des Tages durchzusehen.
Wir waren noch froh, dass wir nicht noch die gebrauchten Handtücher und die Bettwäsche waschen mussten, obwohl uns eine Waschmaschine und Trockner kostenlos zur Verfügung standen. Andere Gäste, die dort länger Urlaub machten, waren auch auf die Maschinen angewiesen, denn die Wohnungen wurden nur einmal in der Woche gereinigt. Wir hatten ja nur eine Übernachtung und somit konnten wir ohne größere Putzaktionen abfahren.
Wir wollten direkt auf die 6 Richtung Brisbane an der Küste entlang fahren. Nachdem wir nachts schon Orientierungsprobleme hatten, dachten wir, tagsüber gäbe es dieses Problem nicht. Aber weit gefehlt: wieder einmal verfuhren wir uns rettungslos in diesem Sch....-Kaff. Wir kreiselten uns den Wolf und man glaubt es kaum, auf unserer Ortskarte (und wir haben es wirklich mehrmals nachgezählt) waren 55 Kreisel nur in den Noosa-Ortsteilen verzeichnet.
Wir glaubten schon, einen Drehwurm zu bekommen, als wir endlich die richtige Straße fanden und völlig entnervt Richtung Brisbane fahren konnten. Die Strecke ging an der Küste entlang und wir sahen die traumhaften Strände der “Sunshine Coast”, die sich alle aneinander reihten.
Unser schlaues Buch hatte uns empfohlen, in “Mooloolaba Beach” eine Pause einzulegen. Das taten wir auch . Wir erwischten einen der wenigen Behindertenparkplätze und hatten einen kurzen Fußweg zum lebhaften Strand.
Es wuselte nur so von Menschen, die sich entweder in die Wellen schmissen oder gemütlich in der Sonne am Strand lagen. Wir ließen dieses muntere Strand-Treiben auf uns wirken und setzten uns später in ein schönes Café an der Promenade. Dort nahmen wir unser Mittagessen ein, gönnten uns zwei frisch gepresste Säfte und lästerten über alles, was an uns vorbei zog.
Bis Brisbane sollten es noch knapp hundert Kilometer sein und wir hofften, in einer Stunde unser Hotel zu erreichen. Das war leider eine Fehleinschätzung. Je näher wir Brisbane kamen, desto voller wurde es auf den Straßen. Obwohl wir uns zum ersten Mal in Australien auf einer richtigen Autobahn mit zwei bis drei Spuren fuhren, standen wir bald im Stau. Und so ging es weiter im Schritttempo Richtung City.
Unser Hotel war auch nicht ganz einfach zu finden, denn es lag in einer Seitenstraße, umgeben von Einbahnstraßen. Nach einem Fehlversuch fanden wir dann aber doch die richtige Zufahrt und stellten fest, dass das “ Medina Executive” am Ende einer extrem steilen Straße lag.
Während Beate auf dem Wendeplatz wartete, machte Mirjam sich auf zur Rezeption, um schon mal einzuchecken und abzuklären, wie wir in die Tiefgarage kämen. Das ging recht flott und bald standen wir auf unserem Parkplatz und konnten unsere Siebensachen schnappen und unser Zimmer beziehen.
Wir staunten nicht schlecht, als wir die Räumlichkeiten betraten: ein elegantes Wohn- und Esszimmer mit voll ausgestatteter Küchenzeile (Herd, Mikrowelle, Kühlschrank und Geschirrspüler) erwartete uns. Das Schlafzimmer war durch eine Doppel-Flügel-Tür getrennt und daran schloss sich ein großes Bad mit Waschmaschine und Trockner an.
Diese Gelegenheit ließen wir uns natürlich nicht entgehen und bald schon drehte eine Maschine Wäsche ihre Runden. Obwohl wir ziemlich k. o. waren von dem feuchtwarmen Wetter und der anstrengenden Fahrt, machten wir uns auf den Weg in die Stadt, nicht ohne vorher noch den Hotelpool zu besuchen.
Wir waren ganz fasziniert von der tollen Aussicht auf den “Brisbane River”, die “Story Bridge” und die Skyline.
Es wurden gleich mal jede Menge Fotos geschossen und dann ging es über einen Holzsteg zum Anleger der “City Cat”, der schnellen Katamaran-Fähre, die uns in einer Viertelstunde über den Fluss in die Innenstadt brachte.
Schon am Anleger hatten wir unseren Spaß, die heimkehrenden Büroleute zu beobachten, die alle ganz exakt hintereinander standen und in langen Schlangen darauf warteten, auf die Fähre zu kommen.
Obwohl wir anfangs nicht so begeistert waren von den Staus und den weniger hübschen Vororten von Brisbane, fing die Stadt nun an, uns wirklich zu faszinieren. Brisbane hat ein ganz besonderes Flair wegen des Flusses und auch die elegante Fußgängerzone “Queen Street Mall “ hat uns überzeugt.
Nach einem Bummel durch die geschäftige Innenstadt machten wir uns auf den Weg über die “Victoria Bridge” zu den “South Bank Parklands”.
Was uns schon auf der Fahrt über den Brisbane-River aufgefallen war, war das Riesenrad, das sich “The wheel of Brisbane” nennt, 60 Meter hoch und somit eines der größten Riesenräder der Welt ist. Da mussten wir natürlich unbedingt rein.
Es war auch gar kein Problem mit dem Rollstuhl und nach einer kurzen Wartezeit hielt direkt eine speziell ausgestattete Gondel vor uns, an die eine Rampe angelegt wurde. Schnell waren die Sitzbänke hochgeklappt und somit war genügend Platz für den Rollstuhl. Beate konnte sich in der Gondel sogar umdrehen und hatte damit beste Sicht auf die nun beleuchtete Skyline von Brisbane, die nach dem Sonnenuntergang immer attraktiver wurde.
So schaukelten wir gemütlich mehrere Runden in dem Riesenrad und als wir wieder sicheren Boden unter den Füßen und Rädern hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem guten Restaurant. Wir fanden ein nettes italienisches Lokal, wo wir draußen sitzen konnten und genossen Pizza und Lasagne in der lauen Abendluft.
Als die Kellnerin die Rechnung brachte, stellte sich heraus, dass sie aus Deutschland ist und sie erzählte uns von ihrem halbjährigen Aufenthalt in Australien, der sie so viel kostet, dass sie zwischendurch immer mal wieder jobben muss. Wir waren froh, dass wir unsere Zeit hier nur mit Ausruhen und Besichtigen verbringen dürfen.
Mirjam hatte vorsorglich einen Fahrplan der Fähre mitgenommen und so konnten wir pünktlich zur Rückfahrt der Fähre an den Steg laufen.
Wir schwärmen ja gerne mal von der Aussicht in der Natur, aber Städte haben auch einen ganz besonderen Reiz und Brisbane gehört sicher zu einer der schönsten Städte, die wir bisher gesehen haben. Es war ein tolles Erlebnis, bei Nacht über den Brisbane-River zu fahren und die hell beleuchtete Skyline anzusehen, die sich im Wasser widerspiegelte.
Fasziniert hat uns auch die schön beleuchtete “Story Bridge”.
Wieder einmal musste die Speicherkarte im Fotoapparat über 200 Fotos aufnehmen und als wir zurück im Hotel waren, stürzten wir uns gleich mal auf den Laptop, um unsere Schnappschüsse des Tages durchzusehen.
Montag, 14. Dezember 2009
14.12.09 Hervey Bay - Noosa Heads
Heute hatten wir endlich mal wieder weniger Fahrstrecke abzureißen und bei ca. 220 Kilometern würden wir laut unserem schlauen Buch etwa 3,5 Stunden unterwegs sein.
Als einziger Abstecher wurde uns die “Tin Can Bay” empfohlen, in der man das Füttern von Delfinen beobachten kann. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Als wir jedoch im nächsten Abschnitt lasen, dass die Fütterung zwischen 7.00 Uhr und 10.00 Uhr vormittags stattfindet, war dieses einzigartige Erlebnis für uns gestorben. Wir sind froh, wenn wir es schaffen, unser Zimmer pünktlich um 10.00 Uhr zu verlassen.
Wir machten uns auf direkten Weg auf nach Noosa Heads. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir den Ort und irrten dann durch ein Labyrinth von Straßen.
In unserem schlauen Buch hieß es, wir würden unser Hotel “Australis Noosaville” in “Noosa Heads” finden. In der Hotelbeschreibung hieß das Hotel plötzlich “Australis Noosa Lakes” und im Voucher nannte es sich “Noosa Lakes Resort”.
Bald stellten wir fest, dass “Noosa Heads”, “Noosaville” und “Noosa Lakes” eigene Ortsteile sind. Unser Problem hier in Australien ist, dass die uns gelieferte Straßenkarte sehr klein ist und der Hotellageplan nur das engste Umfeld des Hotels zeigt. Die gesamte Rundreise war so geplant, dass wir mit GPS fahren sollten. Das war uns jedoch zu teuer und außerdem waren wir in den USA und Neuseeland bestens mit dem Kartenmaterial zurecht gekommen. Jetzt stießen wir jedoch an unsere Grenzen.
Nach dem Umrunden von gefühlten 100 roundabouts (eine gute Kreisel-Fahrübung im Linksverkehr) reichte es uns und wir fuhren die nächste Tankstelle an, um uns dort nach dem richtigen Weg zu erkundigen. Mirjam fragte den freundlichen Tankwart und legte unser schlaues Buch auf den Tresen. Er konnte uns gleich weiterhelfen und stattete uns mit einem detaillierten Ortsplan aus.
So gerüstet fanden wir unser Hotel “Australis Noosa Lakes Resort” innerhalb von ein paar Minuten. Und was wir sahen, gefiel uns auf Anhieb: nette moderne Häuschen, in denen sich im Erdgeschoss und in der ersten Etage jeweils ein Appartement befand. Das ganze Resort war eingerahmt auf der einen Seite vom “Doonella Lake” und auf der anderen Seite vom “Noosa River”.
Zwischen den Häusern befanden sich drei sehr schön angelegte Pools.
Nachdem wir unser tolles Zimmer bezogen hatten, bewunderten wir erst einmal unsere Aussicht vom Balkon auf einen der Pools und machten dann einen kleinen Spaziergang über die Brücke zum Noosa Harbour. Auf dem Weg dahin sahen wir viele Hausboote auf dem Noosa River und fragten uns, ob die Bewohner wohl immer mit dem Boot zu ihrem Zuhause fahren.
Wir hatten vor, evtl. mit der Fähre über den Noosa River zum Main Beach in Noosa Heads zu fahren. Die nächste Fähre sollte um 15.45 Uhr abfahren und wir hätten dann um 18.00 Uhr schon wieder zurückfahren müssen. Dann wäre der Aufenthalt am Noosa Main Beach einfach zu kurz gewesen. Also machten wir uns auf den Heimweg zum Hotel, schnappten uns Bikini und Pooltücher und legten uns auf zwei gemütliche Sonnenliegen.
Abends fuhren wir mit dem Auto zum Main Beach und holten das nach, was wir nachmittags nicht sehen konnten. Wir bummelten durch die elegante Ladenstraße und waren begeistert vom weißen Pudersand am Strand. Wir fanden ein Restaurant, wo wir zu Abend aßen und gönnten uns auf dem Rückweg jeder zwei riesige Kugeln Eis.
Dann wurde es auch langsam Zeit in unser Zimmer zu kommen, denn wir hatten mal wieder teure Internetzeit gekauft und mussten noch drei Berichte der letzten Tage auf den Blog stellen.
Als einziger Abstecher wurde uns die “Tin Can Bay” empfohlen, in der man das Füttern von Delfinen beobachten kann. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Als wir jedoch im nächsten Abschnitt lasen, dass die Fütterung zwischen 7.00 Uhr und 10.00 Uhr vormittags stattfindet, war dieses einzigartige Erlebnis für uns gestorben. Wir sind froh, wenn wir es schaffen, unser Zimmer pünktlich um 10.00 Uhr zu verlassen.
Wir machten uns auf direkten Weg auf nach Noosa Heads. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir den Ort und irrten dann durch ein Labyrinth von Straßen.
In unserem schlauen Buch hieß es, wir würden unser Hotel “Australis Noosaville” in “Noosa Heads” finden. In der Hotelbeschreibung hieß das Hotel plötzlich “Australis Noosa Lakes” und im Voucher nannte es sich “Noosa Lakes Resort”.
Bald stellten wir fest, dass “Noosa Heads”, “Noosaville” und “Noosa Lakes” eigene Ortsteile sind. Unser Problem hier in Australien ist, dass die uns gelieferte Straßenkarte sehr klein ist und der Hotellageplan nur das engste Umfeld des Hotels zeigt. Die gesamte Rundreise war so geplant, dass wir mit GPS fahren sollten. Das war uns jedoch zu teuer und außerdem waren wir in den USA und Neuseeland bestens mit dem Kartenmaterial zurecht gekommen. Jetzt stießen wir jedoch an unsere Grenzen.
Nach dem Umrunden von gefühlten 100 roundabouts (eine gute Kreisel-Fahrübung im Linksverkehr) reichte es uns und wir fuhren die nächste Tankstelle an, um uns dort nach dem richtigen Weg zu erkundigen. Mirjam fragte den freundlichen Tankwart und legte unser schlaues Buch auf den Tresen. Er konnte uns gleich weiterhelfen und stattete uns mit einem detaillierten Ortsplan aus.
So gerüstet fanden wir unser Hotel “Australis Noosa Lakes Resort” innerhalb von ein paar Minuten. Und was wir sahen, gefiel uns auf Anhieb: nette moderne Häuschen, in denen sich im Erdgeschoss und in der ersten Etage jeweils ein Appartement befand. Das ganze Resort war eingerahmt auf der einen Seite vom “Doonella Lake” und auf der anderen Seite vom “Noosa River”.
Zwischen den Häusern befanden sich drei sehr schön angelegte Pools.
Nachdem wir unser tolles Zimmer bezogen hatten, bewunderten wir erst einmal unsere Aussicht vom Balkon auf einen der Pools und machten dann einen kleinen Spaziergang über die Brücke zum Noosa Harbour. Auf dem Weg dahin sahen wir viele Hausboote auf dem Noosa River und fragten uns, ob die Bewohner wohl immer mit dem Boot zu ihrem Zuhause fahren.
Wir hatten vor, evtl. mit der Fähre über den Noosa River zum Main Beach in Noosa Heads zu fahren. Die nächste Fähre sollte um 15.45 Uhr abfahren und wir hätten dann um 18.00 Uhr schon wieder zurückfahren müssen. Dann wäre der Aufenthalt am Noosa Main Beach einfach zu kurz gewesen. Also machten wir uns auf den Heimweg zum Hotel, schnappten uns Bikini und Pooltücher und legten uns auf zwei gemütliche Sonnenliegen.
Abends fuhren wir mit dem Auto zum Main Beach und holten das nach, was wir nachmittags nicht sehen konnten. Wir bummelten durch die elegante Ladenstraße und waren begeistert vom weißen Pudersand am Strand. Wir fanden ein Restaurant, wo wir zu Abend aßen und gönnten uns auf dem Rückweg jeder zwei riesige Kugeln Eis.
Dann wurde es auch langsam Zeit in unser Zimmer zu kommen, denn wir hatten mal wieder teure Internetzeit gekauft und mussten noch drei Berichte der letzten Tage auf den Blog stellen.
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